Kunst und Schultheater

Das Interkulturelle Schultheater schöpft aus dem Reichtum der verschiedensten Kulturen. Sitten, Bräuche, Ideen, Ideologien und auch Werte werden - wo passend - in die Inszenierung einbezogen. Hierbei wird der Kulturbegriff nicht nur auf die Ethnien beschränkt. Die Bühne wird zum Ort der Begegnungen, sei es tragisch oder komödiantisch, konfliktbeladen oder versöhnend. Interkulturelles Schultheater soll das Nachdenken über sich selbst animieren - sowohl beim Publikum als auch bei den Schauspielern, die mit authentischem Spiel Faszination auslösen sollen. Ob dann eine Katharsis beim Zuschauer möglich wird, hängt ganz allein von ihm selbst ab.

Schülerinnen und Schüler werden in den Grundlagen der Pantomime, des Körpertheaters und insbesondere der Selbstdarstellung geschult: dies bedeutet, dass Person und Rolle - gleich aus welcher Kultur - verschmelzen und so ein echter Künstler auf der Bühne steht. Dies ist das beharrliche Ziel des Interkulturellen Schultheaters.